Herzlich Willkommen, 2021!

Liebe Gäste und Unterstützer unserer Vereine,

wir heißen Sie herzlich im Namen des Heimat- & Verkehrsvereins Oedelsheim und des Vereins Heimat & Brauchtum Oedelsheim willkommen im Neuen Jahr!

Nach den vielen Monaten, in denen die Kulturarbeit für unzählige Ehren- und Hauptamtliche durch die Corona-Pandemie stark erschwert und z.T. unmöglich gemacht wurde, blicken wir mit unseren beiden Vereinen auf ein gemischtes Jahr zurück.

Trotz der Einschränkungen war es uns immerhin möglich, die Sonderausstellung „Der gestiefelte Kater – Ein europäisches Märchen in Dichtung und Kunst“ für 6 Wochen in den Räumen des Museums zu präsentieren. Unter Einhaltung der aktuellen AHA-Regeln stieß die Ausstellung auf deutliches Interesse und wird in diesem Jahr weiter zu sehen sein. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle gilt der Kasseler Grimm-Gesellschaft, die diese Ausstellung konzipiert und auf unsere Gegebenheiten zugeschnitten hat.

Die Termine für 2021 werden zu gegebener Zeit hier auf der Webseite bekannt gegeben – wir hoffen natürlich, daß wir die Saison-Eröffnung wie gewohnt Mitte Mai vornehmen können, und daß im Herbst unser beliebter Landmarkt wieder stattfinden kann.

Weitere Aktivitäten haben 2020 im Außenbereich des Museumsgeländes stattgefunden, wie der folgende Bericht zeigt.

Selbstverständlich halten wir Sie auf dem Laufenden, sobald wir als Vereine wieder aktiv sein und über unsere aktuellen Tätigkeiten berichten können. Unter der E-mail-Adresse
hvv-oedelsheim@gmx.de können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen

Bleiben Sie gesund und lassen Sie uns alle die Daumen drücken, daß wir uns in einigen Monaten wieder zu Kaffee und Kuchen im Museumsgarten treffen können!

Der Vorstand

„Wir machen weiter“

In den letzten Monaten wurden auch Vereine und alle Ehrenamtlichen im Kulturbereich von der ungewöhnliche Situation erfasst und vor große Herausforderungen gestellt, auf die sie sich einstellen mussten. Auch das Museum Oedelsheim blieb in diesem Jahr zunächst geschlossen. Nachdem die Kontaktverbote gelockert wurden, haben die Ehrenamtlichen des Oedelsheimer Vereins Heimat & Brauchtum aber nun die Chance genutzt und mit verschiedenen Arbeiten im Innen- und Aussenbereich begonnen.

Vieles kann von den Mitarbeitern in Eigenregie und mit kleinen Mitteln vorgenommen werden: Der Eingangsbereich wurde neu gestaltet, die Sitzbänke restauriert und ein Willkommensschild und zahlreiche Hufeisen angebracht, die den Besuchern viel Glück versprechen.

Auch im Ausstellungsbereich wurde einiges geschafft: die Neugestaltung des Eingangsflurs sowie der Umzug der „Heimatstube“ der heimatvertriebenen Sudetendeutschen ist zu nennen, die jetzt im Erdgeschoß angesiedelt ist. Hier sind alle Objekte und Dokumente gut zugänglich und übersichtlich angeordnet und besonders für Besucher mit eingeschränkter Mobilität gut zu erreichen.

Das Museumsteam freut sich sehr, dass es aufgrund der geänderten Situation doch noch die Gelegenheit gibt, einige Wochen in diesem Jahr für Besucherinnen und Besucher zu öffnen. Vom 13. September bis 18. Oktober wird die Sonderausstellung „Der gestiefelte Kater“ (konzipiert von der Brüder-Grimm-Gesellschaft Kassel) auf rund 200m2 im ganzen Museum zu sehen sein. Aufgrund des weitläufigen Gebäudes ist es möglich, unter Einhaltung der nötigen Abstands- und Hygieneregeln für Besucher eine sichere Situation zu schaffen.

Trotz dieser Vorsichtsmassnahmen, die einen normalen Ausstellungsbetrieb ermöglichen, sieht sich der Vorstand leider nicht in der Lage, den „Dörflichen Landmarkt“ in diesem Jahr zu veranstalten. „Es ist uns nicht leicht gefallen,“ so die Sprecher des Vorstandes, „aber es wäre ungerecht, aufgrund der derzeitigen Bestimmungen eine Auswahl an Standbetreibern zu treffen, um die Abstände zu garantieren, bzw. die Besucherzahl künstlich zu begrenzen.“ Die Gesundheit der Besucher, der Helfer und der Aussteller könne im Fall eines normalen Marktbetriebes nicht hinreichend garantiert werden, der jedes Jahr bis zu 600 Besucher zählt, so der Vorstand. Umso mehr hofft der Verein auf die Saison 2021 und darauf, dass ein normaler Betrieb des Museums und seiner überregional bekannten Museumsfeste wieder möglich sein wird.